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notes on music

musikdokumentarfilmfestival

nürnberg fürth erlangen

MI 12.NOV. - SO 16.NOV.2014

13 FILME IN DREI STÄDTEN

A BAND CALLED DEATH

USA 2012 # 98 min # DCP # engl. OF # FSK: k.A. # Regie: Mark Christopher Covino, Jeff Howlett

Eine Punkband mit dem Namen „Death“ – das klingt nicht sonderlich erwähnenswert. Ist es aber, und zwar gleich auf vielfältige Art und Weise: Death machten Punk. Als es Punk noch gar nicht gab. Weder den Begriff, noch die Sex Pistols, Bad Brains oder die Ramones. In den frühen Siebzigern gegründet, inmitten des Booms der Motown- und Disco-Ära, entschieden sich die Jungs – wohl eher weniger bewusst – die erste Punkband zu werden. Ach ja: Die erste überhaupt und die erste afroamerikanische Punkband in den USA! Es gab aber sogar noch mehr Faktoren, die gegen einen Erfolg und eine Karriere sprachen, denn die Plattenfirmen wollten unbedingt, dass der Name der Band geändert wird. Death weigerten sich aber standesgemäß strikt, und gerieten nach einer Weile komplett in Vergessenheit. Doch auch für Punker werden ab und an Märchen wahr, denn nach nahezu drei Jahrzehnten tauchte ein verstaubtes Demotape von 1974 auf. Und heute beweisen zahlreiche Fans aller Altersstufen, dass Death damals einfach ihrer Zeit voraus waren.

Taschenkonzerte-Vorfilm: WALLIS BIRD, ENCORE

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